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Hier eine kleine Geschichte von mir, die ich selber geschrieben habe! Sie ist zwar noch nicht ganz fertig, aber es lohnt sich schon einen kleinen Blick aus Sie zu werfen!
P.S. Ich hoffe, ich kann sie bald weiter schreiben, da ich sehr viel für meine Schule und meiner Ausbildung machen muss!
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
 
 
Die Auserwählten
 
 
1. Kapitel: Die Erwürdige Mutter:
 
Sie schrack hoch. Wo war Jack? Wo waren die Männer die sie verfolgt hatten?
Wenn sie richtig gezählt hatte, dann waren es zehn Männer gewesen. Sie wusste,
dass sie vier umgebracht hatte. Es war gar nicht so einfach mit einem vier Jahre altem Kind
auf dem Rücken zu kämpfen. Angstschweiß überkam sie. Wurde sie von den restlichen sechs
überwältigt und verschleppt? Sie wusste es nicht. Ihre Augen erkundete den Raum in dem sie lag.
Ihr viel auf, dass sie auf einem Bett lag. Betten mochte sie nicht. Fast ein Jahr war sie auf der Flucht
und sie hatte in der Zeit nicht mal ein einziges Bett gesehen. An den harten Boden hatte sie sich
längs schon gewöhnt. Ihre Augen flogen so schnell sie konnten weiter den Raum entlang.
Ihr Blick viel auf eine dunkle Ecke links neben der Tür. Wo verflucht war sie?
 
"Da hast du aber nocheinmal richiges Glück gehabt"
sagte eine etwas älter klingende Frauenstimme
 
Alia erschrack und fiel fast aus dem Bett. Wo war ihr Langbogen? Sie sah ihn an der Tür lehnend.
Alia wusste, wer auch immer diese Frau war, sie war ihr unterlegen, denn ohne ihre Waffe
war sie ein nichts. Auch konne sie sich nicht bewegen. Ihr Kopf tat höllisch weh
und sie hatte das Gefühl, dass ihr linkes Bein gebrochen war. Alia wusste auch nicht genau,
wo die Stimme herkam und desshalb versuchte sie den Aufenthalsort der Frau herrauszubekommen:
 
"Wo bin ich?"
fragte Alia ganz benommen.
 
Stille!
 
"Wo ist mein Sohn?"
versuchte sie zu fragen, doch auser Blut kam nichts aus ihrem Mund.
Dann ganz plötzlich kam die Stimme wieder:
 
"Ihrem Jungen geht es richtig gut. Ein bischen dünn vielleicht, aber seit den vier Tagen die du mit
ihm hier bist isst er sich richtig satt"
 
"Was? Vier Tage? Dann muss ich ja richtig was gegen meinen Kopf bekommen haben"
Alia versuchte immer noch den Standort der Frau zu finden, aber irgendwie kam ihr es so vor,
als ob die Stimme überall wäre. Die ältere Frau gluckste.
 
"Was gibt es denn da zu lachen?"
sie spucke weiter Blut.
 
"Nichts! Es ist nur so, du bist gegen einen Baum gelaufen als du einen Pfeil auf einen von Hawats
Männern losgelassen hast. Du hast nicht geschaut, wohin du hingelaufen bist. Du rannest gegen
den Baum und bist dann zusammengebrochen. Ich konnte grad noch so deinen Jungen auffangen.
Er hätte sich sonnst was brechen können, wenn ich nicht gewesen wäre."
 
"Hawats Männer waren das also. Ich konnte sie nicht richtig erkenne. Sie hatten ihr Gesicht bedeckt.
Also verdanken wir ihnen unser Leben?"
ganz vorsichtig sagte sie das, damit sie ja nicht wieder Blut spuckte.
 
"Sieht ganz so aus"
antwortete die Frau
"Nachdem ich deinen Sohn aufgefangen habe hat sich einer von der Gruppe gelöst und wollte wohl ein
bischen Nachschub an Männern holen, aber der kam nicht weit. Ich habe ihm einen Schokzauber direkt
in die Brust geschleudert und der ist umgefallen wie ein Stein"
Sie lachte.
 
"Und was ist mit den anderen 5 Männern passiert?"
fragte Alia wieder ganz vorsichtig.
 
"Die? Die habe ich auch erledigt. Habe sie dann gleich vergraben. Die liegen jetzt irgendwo zwischen
Altir und Mondo in einem Wlad"
 
"Aber die beiden Städte liegen ja 2000 Jahresringe von einander entfernt"
Jetzt gaubte Alia zu wissen, wo die Stimme herkam. Links neben der Tür war ein kleiner Spalt.
Dort musste sie sein dachte sie sich und das bestätigte sich auch, weil sich in der Spalte etwas bewegte.
Sie konzentrierte sich ganz auf die Spalte.
 
"Wir haben versucht seinen Namen herrauszufinden, aber er hat seinen Geist verschlossen und das
schon mit vier Jahren! Eigendlich fangen Kinder erst mit circa sechs Jahren an ihren Geist zu verschließen!
Das ist schon sehr weit vortgeschritten"
 
"Jack! heißt er"
sagte Alia mit ganz schwachem Ton. Sie spuckte zwar kein Blut mehr, aber ihr ging es immer schlechter
"Genau wie sein Vater."
 
Stille!
 
"Hmm! Jack! Das ist ein ungewöhnlicher Name für ..."
 
Sie hielt inne.
 
"... für was?" fragte Alia
 
Wieder Stille!
 
Alia versuchte sich vom Bett aufzurichten. Es gelang ihr aber nicht richtig und sie spuckte abermals Blut.
Sie wusste, dass es gleich mit ihr zuende gehen würde. Wenn man den Daptonen angehörte, das merkte man einfach.
Aber ein bischen konnte sie sehen. Sie suchte in der Ecke, wo sie vermutete, das von dort die Stimme herkam.
Sie versuchte es nocheinmal:
 
"Für was ist es ein ungewöhnlicher Name?"
versuchte Alia etwas lauter zu sagen. Es gelang ihr dabei auch etwas bedrohlich zu wirken. Immer wenn es um Jack gehe,
dann kann sie ziemlich schnell sehr sauer werden. Er ist ihr ein und alles.
 
Dann, sie konnte gar nicht so schnell schauen, da bewegte sich die alte, weise Greisin auf sie zu. Sie ging wie ein Engel,
aber doch sehr bestimmend. Sie hatte weißes Haar, das zu einem Zopf zusammengebunden worden war.
Auch trug sie eine halbrunde Brille, einen schwarzen Spitzhut und sie trug einen schönen geschlungenden langen Mantel,
der sogar ein bischen auf dem Boden schleifte. Jetzt war sie ganz nah. Alia konnte auch einige Falten erkennen.
Es waren aber nicht alles Falten! Darunter waren auch einige Narben. Dann fing sie ganz langsam an zu flüstern:
 
"Ist dein Name Alia? Alia von den Daptonen? Die 2. von ..."
 
"... ich warne sie! Noch ein Wort und ich ersteche sie "
versuchte Alia zu schreien, aber sie spuckte fast nur Blut. Sie wollte sich ganz schnell aufrichten und diese
Frau verprügeln, aber ertsens drückte sie der Schmerz in ihrem Rücken wieder auf das Bett zurück
und zweitens viel ihr wieder ein, dass ja ihr Langbogen an der Tür gelehnt stand.
Außerdem so weit sie sehen konnte hatte sie auch keine Pfeile mehr in ihrem Kescher.
Diese hat man wohl auch entfern dachte sie sich.
 
"Ich habe befohlen, dir das abnehmen zu lassen"
sagte die alte Frau als sie merkte, dass Alia ihre Augen zur Tür gerichtet hatte.
"Nur zu deiner eigenen Sicherheit. Du wirst es wiederbekommen ganz bestimmt. Es könnte nur ein weinig dauern."
Sie stand auf und drehte sich zur Tür um um zu gehen. Dann wante sie sich noch einmal um:
"Achja, das habe ich dir vergessen zu sagen. Die kleine goldene Uhr habe ich auch gefunden.
Hast sie noch nicht einmal mit einem Zauber beschütz gehabt! Ich hätte mehr von dir erwartet"
 
"Das ist doch nur die Uhr von ..."
 
Stille!
 
"Genau! Von deinem Vater. Der Herrscher über die Daptonen. König Liam"
 
Sie hielt die Uhr in der Hand und zeigte sie Alia.
 
"Habe ich ihnen nicht gesagt, dass der Name meines Vaters in meiner Gegenwart verboten ist?"
Sie versuchte zu zischen. Das hat meistens immer geklappt einen Gegner Angst einzujagen nur wie es
scheint nicht bei der Frau. Außerdem war das zischen eher ein gurgeln und ein bischen Blut spritze auch herraus.
 
"Sie wissen wohl nicht, was dieses Uhr für diese Kloster bedeutet! Kennen sie denn nicht dei Prophezeiung?"
sagte sie mit bedrohlicher Stimme. Zum Ersten mal hatte die alte Frau etwas in ihrer Stimme, was Alia Angst machte.
 
Alia versuchte das Thema auf ihren Sohn zu lenken:
 
"Kann ich jetzt bitte meinen Sohn sehen? Er braucht mich!"
Es ging ihr von Minute zu Minute schlechter und bald würde sie nicht mehr für ihren Sohn da sein werden,
desswegen wollte sie ihn wenigsens noch einmal sehen.
 
"Das kann ich leider nicht gestatten. Sie sind noch in einer zu schlechten Verfassung."
 
Sie wollte gerade wieder gehen, da nahm Alia all ihre letzte Kraft zusammen und stand auf und wollte der
alten Frau nur noch irgendwie Schmerzen zufügen. Was erlaubt die sich so mit ihr zu reden. Sie viel mit dem
Kinn auf die Ecke des Bettes, schlug auf dem Boden auf und blieb reglos liegen. Die alte Frau ließ sich neben
ihr auf die Knie fallen, doch sie wusste, dass es zu Ende gehen würde. Da hilf auch ihre Zauberkraft nichts mehr.
 
"Sagen sie Jack, dass ich ihn geliebt habe wie keine andere Mutter ihren Sohn" sie hustete.
 
"Sprechen sie nicht weit..."
 
"NEIN"
sie würgte,
"geben sie ihm die Uhr von meinem Vater wenn er 11 Jahre alt wird"
sie röchelte,
"er wird am ersten März 5 jahre alt"
die Lebenskraft war fast erlischt,
"und dann noch eins. Geben sie ihm diesen Brief"
ein Brief fiel vonder Decke vor die Knie von der alten Frau
 
Die alte Frau war verdutzt, wo Alia gerade so schnell den Brief hergezaubert hatte, denn eigendlich kann
man in diesem Raum nicht Zaubern. Es ist ein Anti-Zauberraum. Desswegen hat man sie auch in diesen Raum gelegt.
Es hat noch nie jemand geschaft hier zu zaubern. Außer sie selber natürlich. Sie hatte den Anti-Zauberbann gelegt.
Sie musste wohl doch zugeben, dass sie weniger von Alia wusste, als sie dachte.
Sie wollte Alia noch einmal in die Augen, doch sie waren leer. Sie war tot.
 
Die alte Frau sackte zusammen und fing an zu weinen. Sie weiß nicht, wie lange sie so dagessen hatte,
aber der Kopf von Alia lag immer noch auf ihrem Schoß, als sie nach der Schwester Luthana rief.
 
"Schwester Luthana, kommen sie bitte herrein"
Schwester Luthana die wie befohlen die ganze Zeit vor der Tür stehen musste um keinen in den Anti-Zauberraum zu lassen
öffnete die Tür und sie kam hinein. Sie trug wie die alte Frau einen Spitzhut aber ihr Mantel war nicht so lang.
Er ging ihr nur bis zu den Fußknocheln. Auch war sie viel jünger. Sie schaute erschrocken, als sie Alia so auf dem Boden liegen sah.
Sie bekam auch fast keinen Ton von sich.
 
"Es g...ging i...ih...ihr do...doch sch...schon b...be...bess...besser"
Sie fing an zu weinen.
 
Ohne Schwester Luthana weiter zu beachten sagte die alte Frau zu ihr:
"Bitte bringen sie das hier auf mein Zimmer und bringen sie mir danach ganz dringend Bruder Jokobus zu mir"
Sie gab ihr die Uhr und den Brief.
 
Schwester Luthana blieb mit Tränen in den Augen stehen und sagte:
"Aber wir haben doch all unsere Hoffnungen in die Königin und den Jungen gesetzt! Warum? WARUM?"
Sie weinte, leise rannten die Tränen über ihr Gescht. Sie versuchte sich aufzurappeln, was so einigermaßen klappte.
Zwar war sie noch ganz wacklich in den Beinen, aber sie musste ihren Auftrag erledigen und ging heulend wieder nach draußen.
 
Derweile wartete die alte Frau auf Bruder Jokobus. Die Tür ging auf und ein Mann trat ein
"Sie haben gerufen Erwürdige Mutter?"
fragte er.
"Warum sollte ich denn ko..."
er stockte.
"Jetzt weiß ich auch, warum Schwester Luthana so durch den Wind war! Schlimmer geht es nicht mehr!"
Bruder Jokobus versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber die Erwürdige Mutter hatte es schon längst bemerkt.
 
"Ich fühle genau wie sie Bruder Jokobus. Jetzt können wir nur noch eins tun: den Jungen mit all unsere Macht zu beschützen!
Ich möchte, dass sie diese Rolle übernehmen! Sie wissen, dass ich ihnen immer vertraut habe und es auch in Zukunft tun
werde. Ich möchte, dass sie dem Jungen Jack nicht mehr von der Seite weichen, verstanden?" sie schaute ihn grimmig an.
 
"Ja, das habe ich!"
die Antwort kam sehr schnell vielleicht ein bischen zu schnell für die Erwürdige Mutter.
 
"Sie können dann gehen. Ich werde dann die Beerdigung organisieren."
 
Bruder Jokobus nickte und bevor er den Raum verließ drehte er sich nocheinmal um:
"Ich weiß das zu schätzen, das sie so viel Vertrauen in mich haben"
Die Erwürdige Mutter sah, wie auch bei ihm eine Träne die Wange herrunterrollte.
Sie merkte auch bei sich eine Träne die Wange runterrinnen und wischte sie sich mit ihrem Ärmel ab.
Sie dachte an den Jungen.
 
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