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Eine kleine Geschichte geschrieben von meinem Vater im Ramen von seinem Englischunterricht. Aber jetzt begleitet Jack Spencer doch einfach durch seinen Traum aller Träume!
 
 
 
Der Traum aller Träume
 
Alles was Jack Spencer hatte war sein Glauben an sich selbst, und ein kleines aber zweckmäßig eingerichtetes ein Zimmer Apartment im dritten Stock eines baufälligen Hauses. Dieses Haus stand in einer kleinen Stadt namens Blayton im Westen von Montana. Jacks job war nicht gerade der Beste in der Stadt. Er arbeitete in einer kleinen Metallfabrik als Lagerarbeiter.  Etwas Besseres hatte er trotz seines Studiums nicht bekommen. Aber Jack war trotz allem ein fröhlicher Mensch. Jeden Tag wenn er von der Arbeit nach Hause kam, ging er singend unter die Dusche und wusch sich den vergangenen Arbeitstag von der Seele.
Jack war schon fünf Jahre in der Firma tätig, als der Firmenchef ihn sein Büro bestellte und Jack mitteilte, das er ihn nicht länger beschäftigen könne. Die Auftragslage sei sehr schlecht.
Enttäuscht fuhr Jack nach Hause. Er ging wie immer unter die Dusche, nur zum Singen war ihm an diesem Tag nicht zumute. "Es wird schon weitergehen und bestimmt noch besser als jetzt. das kann es doch noch nicht gewesen sein, ich bin doch erst achtundzwanzig." sagte er zu sich selber. Jack hatte sich eine kleine Geldsumme zusammengespart und beschloss spontan ein paar Tage in den Bergen von Montana Urlaub zu machen.
 
Sein kleiner Koffer war schnell gepackt. Jack nahm sich ein Taxi zum Bahnhof, löste am Fahrkartenschalter ein Ticket nach Blackwell eine kleine Stadt in den Bergen von Montana. Nach acht Stunden Zugfahrt kam Jack Spencer sehr müde und hungrig an Er mietete sich im größten Hotel von Blackwell ein Zimmer - es war das einzigste Hotel im Ort. Das Zimmer war sehr einfach eingerichtet, aber eigentlich fand Jack es recht gemütlich. Mehr sah er an diesem Tag nicht von seinem Urlaubsort. Die Müdigkeit von der Zugfahrt war viel größer als der Riesenhunger, den er beim verlassen des Zuges verspürt hatte. Ohne sich auszuziehen fiel sein Körper auf das Bett und Jack in einen tiefen Schlaf. Etwa gegen drei Uhr früh überfiel Jack Spencer ein seltsamer Traum. Er ging in kurzen Shorts, leichten Sommerschuhen und einem kurzen T-Shirt durch tiefen Schnee zwischen zwei steil aufragenden Felswänden hindurch. Beängstigend schaute er nach oben. Erst nach links und dann nach recht. Alles sah so unwirklich aus. Erst jetzt bemerkte er, wie er angezogen war. Aber die eisige Kälte und der scharfe Wind, der zwischen den beiden Felswänden durchpfiff, schien ihm nichts anhaben zu können, trotz der sommerlichen Kleidung. Er ging also weiter, ohne zu wissen, wohin seine Beine ihn trugen. Nach einer Weile hörte er eine Kinderstimme die etwas zu einer anderen Person zu sagen schien. Jack versuchte angestrengt zu verstehen was diese Kinderstimme zu erzählen hatte und woher sie kam, aber so sehr er sich anstrengte, er verstand kein Wort. Etwa zehn Meter vor ihm sah Jack plötzlich eine graue aus Schiefergestein bestehende Felswand aus der sich wie aus Zauberei eine kleine Mädchengestalt löste die mit ihren beiden Armen eine Puppe ganz fest hielt. Das kleine Mädchen trug blaue Jeans und darüber einen wunderschönen lilafarbenen Poncho.
 
Jack war von dem Anblick des Mädchens fasziniert gleichzeitig hörte erein tiefes Poltern
das von seiner rechten Seite zu kommen schien. Er sah nach oben und bemerkte einen riesigen Felsbrocken der geradezu auf das Mädchen niedersauste. Jack sprang in drei Sätzen zu der Kleinen und riss es mit aller Kraft beiseite, bevor der Felsbrocken auf seinem Rücken aufschlug. - Mit einem Aufschrei, weit aufgerissenen Augen und schweißgebadet erwachte Jack aus diesem Alptraum. Es dauerte eine geschlagene halbe Stunde bis Jack realisiert hatte das es nur saublöder Alptraum war. Aber was für ein Traum! Wieder einiger Maßen bei
Sinnen sah er auf seine Armbanduhr - 8.30 Uhr, die Morgensonne schien schon in sein Zimmer Jack war gestern nicht dazu gekommen die Vorhänge seines Zimmers zuzuziehen. "Oh mein Gott, jetzt aber ab unter die Dusche und diesen Traum ganz schnell vergessen", sagte er zu sich selber. Nachdem er ausgiebig geduscht hatte, zog er sich an und ging in das Restaurant hinunter, das zum Hotel gehörte, um ausgiebig zu frühstücken. Jacks Hunger war an diesem Morgen riesengroß. Die nette Bedienung goss ihm  an seinem ersten Urlaubstag fünfmal Kaffee nach. Drei große Croissants, und vier Scheiben Toast wanderten ebenfalls an diesem Morgen in Jacks Magen. Gesättigt und wieder guter Laune beschloss Jack einen kleinen Spaziergang durch die kleine Stadt Blackwell zu unternehmen. Zum einen um
seinen immer noch etwas müden Körper aufzufrischen und zum anderen über sein kommendes Leben nachzudenken. Als er aus dem Hotel in die milde Frühlingssonne trat verspürte Jack ein noch nie da gewesenes sonderbares Glücksgefühl das seinen Körper
durchströmte. Es war so als wäre es ein leichtes für ihn nicht über den Bürgersteig zu laufen sondern darüber hinweg zu schweben. Er entschied sich der Mainstreet in Richtung Osten zu folgen. Kurz vor dem Stadtausgang zwang ihn ein unerklärliches Gefühl nach rechts in eine kleine dunkle Seitenstraße abzubiegen. Nach etwa dreißig Metern bemerkte Jack auf der linken Straßenseite ein großes Schild, das darauf hinwies das auf dem Dach des daneben stehenden Hauses Reparaturarbeiten durchgeführt wurden.Die Fußgänger wurden aufgefordert den rechten Bürgersteig zu benutzen. Jack sah nun ein etwa siebenjähriges kleines Mädchen auf dem linken Bürgersteig mit einer Puppe spielen. Das Mädchen trug blaue Jeans und einen lilafarbenen Poncho darüber. Zur gleichen Zeit brüllte ein Arbeiter vom Dach herunter: "Achtung - Ziegelsteine fallen herunter - Achtung"
 
Jack sah in diesem Augenblick zwei Sachen gleichzeitig: Ein fröhliches spielendes kleines Mädchen, das die drohende Gefahr nicht bemerkte und die vielen vom Dach fallenden Ziegelsteine! Wie Jack die zwischen ihm und dem Mädchen klaffenden zehn Meter Abstand überwunden hatte, weis er bis heute nicht! Jack krallte sich mit der linken Hand in das lockige Haar des Mädchens und mit seiner rechten in den lilafarbenen Poncho. Er riss die Kleine mit einem brutalen Ruck um und legte sich mit seinem Körper über den ihren, um sie vor Verletzungen der herab sausenden Ziegelsteine zu schützen. Etliche dieser Steine trafen
dennoch Jacks linken Fuß und brachen ihm sein Knöchel und Schienbein. Der Kleinen aber passierte nichts. Nur ihre Jeans und der Poncho wurden sehr schmutzig.
Der Krankenwagen war schnell am Unfallort. Nachdem Jack auf der Trage des Krankenwagens lag, fragte er das noch sehr verschüchterte Mädchen: "Hey kleines Mädchen, wie heißt Du"? Die Kleine antwortete stotternd und noch ganz verstört: "Ich, ich, ich heiße Claire".  Jack zwang sich trotz großer Schmerzen zu einem Lächeln:" Das ist ein sehr schöner Name", aber das hörte Claire nicht mehr, denn Jack war schon im Krankenwagen!
 
Jack Spencer war schon eine Woche im örtlichen Krankenhaus, als es eines Nachmittags an seine Zimmertür klopfte. "Herein", sagte er und die Tür öffnete sich. Als erstes steckte Claire ihren Kopf durch die Tür, gefolgt von einer sehr schönen etwa fünfundzwanzig Jahre
jungen Frau. Als letztes  betrat Jacks Zimmer eine alte vornehm gekleidete Dame, die trotz ihres Alters sich sehr graziös bewegte. "Hallo, ich wollte mich für meine Rettung bei dir bedanken", sagte Claire zu Jack. Noch bevor alle Anderen noch etwas sagen konnten,
drückte Claire dem staunenden Jack einen dicken Kuss auf sein Gesicht. Die junge Frau sprach zu Claire: Musst du denn immer allen Leuten gleich auf die Nerven gehen?"
Zu Jack gewand sagte sie: "Bitte entschuldigen sie die stürmische Begrüßung meiner Tochter. Ich möchte uns jetzt erst einmal vorstellen: " Das ist meine Schwiegermutter Elisabeth Gelloway. Meine Tochter Claire kennen sie ja bereits und ich bin Vivian Gelloway.
Vielen Dank, dass sie so mutig waren und meine Tochter vor dem Tod gerettet haben."
" Ich heiße Jack, Jack Spencer. Es war eine Fügung des Schicksals, dass ich gerade zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort war. Ich freue mich riesig, das es der kleinen Lady gut geht"! Jack gab allen drei zur Begrüßung die Hand. Nachdem Jack sich vorgestellt hatte, ergriff Elisabeth Gelloway das Wort. "Auch ich möchte Ihnen von ganzem Herzen für die Rettung von Claire Dank sagen. Ich weiß nicht, wie ich hätte weiterleben können, ohne meine Enkeltochter!" Dann befragte sie Jack nach etlichen Dingen, die sein Leben betrafen. Natürlich auch nach seinem beruflichen Werdegang. "Ich habe Betriebswissenschaft studiert, aber ich habe leider keinen passenden Job in Blayton bekommen. Ich musste mich mit dem Job eines Lagerarbeiters begnügen." sagte Jack zu Mrs. Elisabeth Gelloway. Einen Moment war Stille im Krankenzimmer. Selbst Claire sagte nichts. Als erstes brach Mrs. Elisabeth Gelloway das Schweigen: "Wir besitzen in Californien eine große Firma, die Flugzeugteile produziert. Wenn Sie möchten Jack, biete ich Ihnen dort einen Job als Produktionsleiter an, dann können sie immer in Shorts und kurzen T-Shirts herumlaufen. Früher hatte mein Sohn diesen Job inne, bevor er mit seinem Motorrad tödlich verunglückte." Jacks Augen begannen zu leuchten. "Es tut mir sehr Leid um Ihren Sohn, aber den Job würde ich gerne annehmen. Ich habe immer gehofft, dass das Leben mir noch einmal so eine große Chance bietet." "Aber Sie haben doch immer daran geglaubt und wer glaubt, wird selten enttäuscht." warf Vivien Gelloway ein.
 
Zwei Monate später, Jacks Knochenbrüche waren geheilt, stand er in Californien vor einem großen Fabrikgelände. Über dem Eingangstor stand ein großes Schild: Gelloway ltd. Productions. Jack arbeitete zur vollsten Zufriedenheit von Mrs. Elisabeth Gelloway. Claire und Jack wurden dicke Freunde. Auch Jack war Vivien nicht gleichgültig. Zwei Jahre später heiratete Jack Vivien. Claire war überglücklich, dass ihr bester Freund Jack, jetzt ihr neuer Dad wurde. Das Schild über dem Firmeneingang wurde ausgewechselt, und darauf stand: Spencer & Gelloway ltd. Productions
 
Written by Andreas Neitzel       
 
 
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